• Unwetterserie Juni 2021

    Unwetterserie

    Unwetterserie im Juni ver­urs­acht Schä­den von 1,7 Mil­liar­den Euro

Die Unwetter­serie vom 18. bis 30. Juni 2021 mit hef­ti­gem Stark­regen und Hagel hat nach vor­läu­fi­gen Schät­zun­gen des Ge­samt­ver­ban­des der Deut­schen Ver­siche­rungs­wirt­schaft (GDV) ver­sicher­te Schä­den in Höhe von 1,7 Mil­liar­den Euro ver­ur­sacht.

12. Juli 2021

Davon ent­fällt eine Mil­liar­de Euro auf die Sach­ver­siche­rer für be­schä­dig­te Häu­ser, Haus­rat, Ge­wer­be- und In­dus­trie­be­trie­be. Mit rund 275.000 Schä­den in Höhe von 700 Mil­lio­nen Euro sind zudem die Kfz-Ver­siche­rer be­son­ders stark von Ha­gel­schä­den betroffen.
„Es hat sich er­neut ge­zeigt, welch große Schä­den Hagel und Stark­re­gen inner­halb kür­zes­ter Zeit an­richvten kön­nen“, sagt GDV-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Jörg Asmussen. Künf­tig müsse man sich darauf ein­stel­len, dass sich die Fre­quenz und die In­ten­si­tät sol­cher Er­eig­nis­se erhöhe.

Zweitgrößtes Hagel- und Stark­re­gen­er­eig­nis seit 2002

In der Sach­ver­siche­rung tei­len sich die Schä­den wie folgt auf: 600 Mil­lio­nen Euro ent­fal­len auf Hagel­schä­den und 400 Mil­lio­nen Euro auf wei­te­re Na­tur­ge­fah­ren (Starkregen). „Die Un­wet­ter­serie ist damit für die Sach­ver­siche­rer je­weils das zweit­größ­te Hagel- bzw. Stark­re­gen­er­eig­nis seit 2002“, sagt Asmussen. Nur der Hagel „Andreas“ rich­te­te im Jahr 2013 mit rund zwei Mil­liar­den Euro hö­he­re Schä­den an. Bei den wei­te­ren Natur­ge­fah­ren (Stark­regen) waren die Schä­den nur bei „Elvira II“ im Mai 2016 mit 480 Mil­lio­nen Euro höher.
Für die Kfz-Versiche­rer wie­de­rum be­deu­tet die jüngs­te Un­wet­ter­serie den viert­größ­ten Hagel­scha­den im Be­trach­tungs­zeit­raum, das teuers­te Er­eig­nis bleibt mit über zwei Mil­liar­den Euro der „Münchner Hagel“ von 1984.

Elementarschäden oft nicht ab­ge­deckt

Die tat­säch­lichen Un­wet­ter­schä­den lie­gen indes noch höher, denn nicht alle Häu­ser sind kom­plett ver­sichert. Wäh­rend bun­des­weit fast alle Wohn­ge­bäu­de gegen Sturm und Hagel ab­ge­sichert sind, be­sit­zen nur 46 Pro­zent den Schutz vor wei­te­ren Natur­ge­fah­ren wie Stark­regen und Hochwasser.
„Es ist erfreulich, dass in­zwi­schen fast die Hälf­te der Ge­bäu­de­be­sit­zer Schutz vor wei­te­ren Natur­ge­fah­ren haben. Aber für die an­de­ren gilt, dass sie ihren Ver­siche­rungs­schutz über­prü­fen und an­pas­sen soll­ten“, sagte Asmussen.
Um Haus­be­sit­zer für die Ge­fahr durch Natur­ka­tas­tro­phen zu sen­si­bi­li­sie­ren, hat der GDV den „Natur­ge­fah­ren-Check“ ge­star­tet. Immo­bi­lien­be­sit­zer und Mie­ter er­fah­ren auf der Online­platt­form, welche Schä­den Un­wet­ter in der Ver­gan­gen­heit an ihrem Wohn­ort ver­ur­sacht haben und kön­nen so ihr in­di­vi­duel­les Risiko bes­ser ein­schätzen.
Quelle: GDV-Medieninformation

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