Mann zeigt Auszubildender etwas auf einem Tablett
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Die Orien­tierungs­tage

Am Tag vor Aus­bildungs­be­ginn: Ich habe mich lang­sam ge­fragt, was mich in den nächsten drei Jah­ren er­war­ten wird. Auf­re­gung oder Ner­vosi­tät war aller­dings noch nicht zu spü­ren. Ich hatte meine Tasche abends vor­be­rei­tet, den An­zug zu­recht­ge­legt und ver­sucht, früh schla­fen zu gehen.

Am Tag des Aus­bil­dungs­be­ginns früh mor­gens: Ich hatte schlecht ge­schla­fen, viele Ge­dan­ken und Szena­rien sind mir durch den Kopf ge­schwirrt. Was wird sich in mei­nem Leben än­dern? Welche Aus­wir­kun­gen wird meine neue Tätig­keit auf meine Hobbys oder mein Privat­leben ha­ben? Aber es hieß sich nun zu kon­zen­trie­ren. Aller­dings war zu diesem Zeit­punkt immer noch keine An­span­nung oder ähn­liches zu spü­ren. Mein An­fahrts­weg war ge­plant, die Park­mög­lich­keit schon raus­ge­sucht. Alles war also vor­be­rei­tet und ich fuhr los. Natür­lich war ich viel zu früh am Park­platz und hatte noch reich­lich Zeit bis ich um 9:00 Uhr in der Direk­tion sein musste. Es gab aber auch hier noch keine Spur von An­span­nung oder Ner­vosi­tät. Ich hatte natürvlich viele Fra­gen im Kopf, mein Puls war aber normal. Ich musste auf­grund meines Park­platzes noch15 Minu­ten durch die Stadt gehen. Das ist in solch einer Situa­tion viel Zeit zum Den­ken, aber ich blieb kon­zen­triert. Irgend­wann, besser ge­sagt um 8:42 Uhr am 01.08.2017, stand ich dann in unge­wohn­ter Klei­dung mit vielen Fra­gen und großen Er­war­tun­gen vor der Direk­tion in Olden­burg. Nun war auch der Zeit­punkt ge­kommen, an dem eine leichte An­span­nung auf­kam. Die erste Fra­ge, die sich nun klär­te war, wer die ande­ren Aus­zu­bil­den­den sind. Ich habe sofort ge­merkt, dass wir eine gut har­mo­nie­ren­de Gruppe bil­den wer­den. In Ge­sprä­chen ver­tieft tra­ten wir dann zusammen in das Haus und Herz der „Öffent­lichen“ ein. Unser Raum war groß, modern und kom­plett an­ders als die Räume, die ich aus meiner Schul­zeit kann­te. Es war schon be­ein­druckend. Natür­lich hat man sich sehr kon­zen­triert und hat auf alles ge­ach­tet, was man sagt oder tut, weil man am ersten Tag nichts falsch machen woll­te.
Wäh­rend der Orien­tierungs­tage haben wir von vie­len ver­schie­de­nen Leuten viele ver­schie­dene Vor­träge zu meh­re­ren The­men be­kommen. Be­son­ders ist mir hier der Vor­trag zum Daten­schutz in Erin­ne­rung ge­blie­ben, da hier doch deut­lich auf­ge­zeigt wurde, welche Konse­quen­zen es bei einem Fehl­ver­hal­ten geben kann. Ich per­sön­lich werde ver­stärkt auf die Ein­hal­tung der Ge­setze und Rege­lun­gen ach­ten.
Neben der Prä­sen­ta­tion zum Daten­schutz war mir per­sön­lich auch die Mittags­akti­vie­rung immer sehr wich­tig. Auf diesem Weg haben wir Auszu­bil­den­den uns auf eine spiele­rische Art und Weise besser kennen­ge­lernt, was die Zu­sammen­füh­rung zu einer Gruppe wesent­lich ge­för­dert hat. Ich bin der Mei­nung, dass sich jede Gruppe durch etwas Be­son­deres aus­zeich­net. Bei uns im Aus­bil­dungs­jahr­gang ist es meines Er­ach­tens nach der Zu­sammen­halt. Ob­wohl wir eine große Gruppe mit sehr vie­len ver­schie­de­nen Charak­te­ren und Eigen­schaf­ten sind, kann sich je­der auf je­den ver­lassen und stets auf Hilfe hoffen, wenn Hilfe be­nö­tigt wird. Die­ses gute Gruppen­ver­hält­nis trägt auch ent­schei­dend dazu bei, dass ich mich nicht nur in der Orien­tierungs­woche, son­dern auch darüber hin­aus, bei der „Öffent­lichen“ wohl fühle.
Nun hat die Aus­bil­dung be­gonnen und ich hoffe viel zu ler­nen und irgend­wann mal gut in die­sem Beruf zu sein.
 
Nico Menke (1. Aus­bildungs­jahr)

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