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    Abschluss­prü­fung

    Erfahrungs­be­richt von Saskia Lorenz

     
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Die Abschluss­prü­fung

Am 01.08.2016 be­gann für uns die Aus­bil­dung bei der Öffent­lichen Oldenburg. Be­reits an die­sem Tag wurde uns schon ge­sagt, wie schnell die drei Jahre ver­ge­hen wer­den. Und so kam auch die Ab­schluss­prü­fung im Sommer 2019 schnel­ler als ge­dacht.

Vorab haben wir uns ge­mein­sam mit un­se­ren Aus­bil­dern für die Ab­schluss­prü­fung an­ge­mel­det. Wir er­hiel­ten eine offi­ziel­le Ein­la­dung der IHK Olden­burg mit dem Datum für un­se­re schrift­liche Prü­fung und einen in­di­vi­duel­len Ter­min für die münd­liche Prü­fung.
Zuerst fand im Mai un­se­re schrift­liche Ab­schluss­prü­fung in den Weser-Ems-Hallen statt.
Dieser schrif­tliche Teil be­steht aus Fra­gen zur Ver­siche­rungs­wirt­schaft und aus der Scha­den- und Leis­tungs­be­ar­bei­tung zu einer Ver­siche­rungs­spar­te, welche man im Vor­feld aus­wäh­len durf­te. Für die­sen Teil hat man drei Stun­den Zeit. Da­nach er­hält man noch einen Mul­ti­ple Choice Test zu Wirt­schafts- und Sozial­kunde, für wel­chen man eine Stunde Zeit hat.
Anfang Juni star­te­ten die münd­lichen Prü­fun­gen. An einem Prü­fungs­tag wur­den je­weils ca. fünf Prüf­linge ge­prüft. Hier führt man als ers­tes ein Kun­den­be­ra­tungs­ge­spräch in einer Ver­siche­rungs­spar­te sei­ner Wahl. An­schlie­ßend fin­det das so­ge­nann­te Re­port­ge­spräch statt. Im Vor­feld sind zwei Re­por­te über selbst­durch­ge­führ­te Pro­jek­te wäh­rend der Aus­bil­dung ein­zu­reichen. Diese Be­rich­te sind unter­glie­dert in Auf­ga­ben­stel­lung, Pla­nung, Durch­füh­rung und Aus­wer­tung. Genau diese Be­reiche fragt der Prü­fer ab um mit den Aus­zu­bil­den­den eine Re­fle­xion des Re­por­tes vor­zu­neh­men.
Nach der münd­lichen Prü­fung wird man direkt über das Er­geb­nis der Prü­fung in­for­miert und ist ab dem nächs­ten Tag ggf. ein/e ausge­lernte/r Kauf­frau/-mann für Ver­siche­run­gen und Fi­nan­zen.
Während unse­rer Aus­bil­dung wur­den wir sehr gut auf die Prü­fung vor­be­rei­tet, sodass die ein­zi­ge Über­raschung in der Prü­fung die Aus­prä­gung der Auf­re­gung war.
In der Berufs­schule wur­den ab Be­ginn die Lern­in­hal­te oft mit ech­ten Prü­fungs­auf­ga­ben ab­ge­fragt, so­dass wir die er­war­te­te Be­ar­bei­tung einer Prü­fungs­frage schon früh erlernten.
Im über­be­trieb­lichen Unter­richt ver­tief­ten die Do­zen­ten des Be­rufs­bil­dungs­wer­kes für Ver­siche­rungs­wirt­schaft Olden­burg (BWV) die The­men­in­hal­te. Außer­dem si­mu­lier­ten wir im ers­ten und im drit­ten Lehr­jahr münd­liche Prü­fun­gen.
Bei uns im Hause wird man von Be­ginn ab auf die Ab­schluss­prü­fun­gen vor­be­rei­tet. In den drei Aus­bil­dungs­jah­ren schrei­ben wir vier Re­por­te und haben auch eben­so viele Ver­an­stal­tun­gen um Re­port­ge­spräche zu si­mu­lie­ren. Im An­schluss er­hält man ein Feed­back von sei­nen Mit­aus­zu­bil­den­den, der Aus- und Wei­ter­bil­dungs­ab­tei­lung und Gast­hörern. Bei der An­mel­dung zur Prü­fung hat­ten wir so eine kleine Aus­wahl und konn­ten die Re­por­te ein­rei­chen, bei denen wir uns am sichers­ten fühl­ten. Bei Fra­gen zur schrift­lichen Ab­schluss­prü­fung konn­te man sich auch immer an die Aus­bil­dungs­ab­tei­lung oder ehe­ma­li­ge Aus­zu­bil­den­de wen­den, die einem mit Rat und Tat zur Seite standen.
Kurz vor den Prü­fun­gen fand ein wöchent­licher Vor­be­rei­tungs­kurs des BWV am Wochen­ende statt. Hier wur­den die wich­tigs­ten The­men noch­mal ge­nannt, wie­der­holt und Un­klar­hei­ten be­sei­tigt. Einen Tag hat uns der Prü­fungs­aus­schuss­vor­sit­zen­de ein­ge­la­den, um den Ab­lauf einer münd­lichen Prü­fung zu be­sprechen und auch hier durf­ten wir letzte Fra­gen stellen.
Schlussendlich haben wir auf­grund der guten Vor­be­rei­tung durch die Öffent­liche, die Schule und das BWV sowie unserer per­sön­lichen Vor­be­rei­tung alle mit gro­ßer Zu­frie­den­heit be­stan­den. Unser Be­ste­hen wurde mit einer offi­ziel­len Frei­spre­chung in der Schule und einer Ein­la­dung zum Mittag­essen durch den Vor­stand ge­büh­rend ge­feiert.
 
Saskia Lorenz

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