• Mann zeigt Auszubildender etwas auf einem Tablett

    Aus­bildung in einer Agen­tur

    Er­fah­rungs­be­richt von Lennart Eggers

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Meine ersten Wochen in der Agen­tur

Am 01.08.2020 be­gann ich mei­ne Aus­bil­dung zum Kauf­mann für Ver­siche­run­gen und Fi­nan­zen bei den Öffent­lichen Ver­siche­run­gen Olden­burg.

Lennart Eggers in der Agentur
Diese be­gann mit einer Orien­tie­rungs­woche, wel­che das Ziel hat­te das Unter­neh­men und die Aus­zu­bil­den­den ken­nen zu ler­nen. Zu­sätz­lich haben wir den Vor­stand und die Per­so­nal­ent­wick­lungs­ab­tei­lung ken­nen ge­lernt.

In der Woche da­nach ging es dann auch in der Agen­tur los.

Zunächst muss­te ich mich an mein neues Ar­beits­um­feld ge­wöh­nen. Ich hat­te Glück, dass mei­ne Kol­leg*innen es mir sehr leicht ge­macht haben. Ich wur­de di­rekt gut auf­ge­nom­men, wur­de ein­ge­ar­bei­tet und habe mei­nen Platz im Team ge­fun­den. In den ers­ten zwei Wochen habe ich mich nach und nach mit dem Com­pu­ter­sys­tem ver­traut ge­macht, bis ich mich größ­ten­teils all­ein zu­recht­ge­fun­den habe. Es war und ist zum Glück immer mög­lich mit Fra­gen oder auch An­re­gun­gen zu mei­nen Kol­leg*innen zu kom­men.

In den nach­fol­gen­den Wochen wur­den mir zu­neh­mend mehr Auf­ga­ben über­tra­gen. Täg­lich ru­fen Kun­den zum Bei­spiel wegen Schä­den, In­for­ma­tio­nen oder Ter­mi­nen an. Eine der Stan­dard Auf­ga­ben ist es An­ru­fe an­zu­neh­men und auch wei­ter­zu­lei­ten. Hier­bei ist es wich­tig her­aus­zu­fin­den was der An­lass des An­rufs ist und wie man wei­ter­hel­fen kann. Wenn ich dem Kun­den nicht selbst hel­fen konn­te, habe ich das Te­le­fo­nat an mei­ne Kol­leg*innen durch­ge­stellt. Auch in dem di­rek­ten Um­gang mit den Kun­den wur­de ich mit ein­be­zo­gen. Ich konn­te von An­fang an bei Kun­den­ter­mi­nen in der Agen­tur zu­hö­ren und so Ein­drücke und auch Er­fah­run­gen sam­meln. Eine wei­te­re Auf­ga­be von mir war es zu ter­mi­nie­ren. Nach­dem ich Ter­mi­ne ver­ein­bart habe, konn­te ich den Außen­dienst mit zu den Ter­mi­nen be­glei­ten. Hier­bei ist für mich das In­te­res­san­tes­te, dass man eine Viel­zahl unter­schied­liche Men­schen trifft und somit kein Tag dem an­de­ren gleicht.
Nachdem ich den Agen­tur­all­tag bes­ser ken­nen ge­lernt habe, fand der erste zwei­wöchi­ge Aus­bil­dungs­block statt.
Dieser Aus­bil­dungs­block be­stand aus zwei Se­mi­na­ren und ent­spre­chen­den Ein­hei­ten. In der Regel ist man im An­schluss an die Se­mi­na­re in der ent­spre­chen­den Ab­tei­lung um die­se ken­nen­zu­ler­nen und Er­fah­run­gen zu sam­meln. Durch das Corona-Virus war dies nicht mög­lich und uns wur­de das Wis­sen theo­re­tisch ver­mit­telt. Damit wir je­doch auch die Er­fah­run­gen sam­meln kön­nen, wird der Be­such in den Ab­tei­lun­gen zu einem spä­te­ren Zeit­punkt nach­ge­holt. Zu­rück in der Agen­tur konn­te ich das neu ge­won­ne­ne Wis­sen trotz­dem di­rekt ein­setzten.
In Kun­den­ge­sprä­chen wur­de ich schnell auf die Pro­be ge­stellt. Wie schon be­schrie­ben ist jeder Kun­de etwas Be­son­de­res und voll­kom­men unter­schied­lich. Man muss die Kun­den ein­schät­zen und sich an­pas­sen kön­nen. Das macht die­sen Be­ruf für mich so reiz­voll. Immer etwas Neues und sel­ten hat man eine Si­tua­tion schon er­lebt. Mich erfüllt die Aus­bil­dung und ich kann die­se nur em­pfeh­len. Wenn man sich eine ab­wechs­lungs­rei­che, ver­ant­wor­tungs­volle und in­te­res­san­te Ar­beit wünscht, ist dies die pas­sen­de Aus­bil­dung.
 
Lennart Eggers (1. Aus­bildungs­jahr)

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