

„Die Fütterung der Fische“
12. März 2026Ausstellung in der Städtischen Galerie Delmenhorst.
Aus unterschiedlichen Perspektiven befragt die Ausstellung die gemalte Figuration und ihr Potential, Unsichtbares darzustellen und greifbar zu machen. Und dies an Hand verschiedener künstlerischer Herangehensweisen.
Der Maler Klaus Eberhardt wurde 1954 in Delmenhorst geboren und studierte in Braunschweig Malerei. Obwohl er seine Werke nur zu wenigen Gelegenheiten ausstellte, hielt er bis zu seinem Tod 2024 an der Malerei als Mittel der Kommunikation fest. In seinem Nachlass befinden sich Werke, die eine eigenständige und sehr aufrichtige Bildqualität erreichen und an Autonomie gewinnen, nachdem der Künstler nicht mehr zu ihren Bedeutungen befragt werden kann. An die Stelle der Künstlerselbstaussagen tritt ein aktives Sehen, das die Bilder als Gesprächspartner ernst nehmen muss.
Die Bilder von Klaus Eberhardt treffen im Haus Coburg auf Künstler:innen, die in ihren Werken eine autofiktionale Figuration verfolgen und Gefährdungen thematisieren, ohne sie auszubuchstabieren. Asana Fujikawa (*1981 in Tokio) entwickelt in druckgrafischen Folgen märchenhafte Narrationen, deren Protagonisten sie anschließend in Keramik ausformt. So entstehen filigrane Gestalten, die einen dissoziativen Zustand von An- und Abwesenheit kultivieren. Hans-Hendrik Grimmling (*1947 in Zwenkau) ringt in seinen Gemälden um Freiraum. Körperglieder, Vögel und Pflanzen sind wiederkehrende Motive, mit denen er metaphorisch gegen einengende und repressive Strukturen vorgeht. Aura Roig (*1994 in Tortosa) verbindet in ihrer Malerei persönliche Erfahrungen und universelle Ideen zu einem magischen Realismus. Vor allem die Familie als Ort der Fürsorge und der repressiven Traditionsweitergabe kontrastiert sie in ihren Werken mit Humor.
Kuratiert wurde die Ausstellung, die noch bis zum 10. Mai 2026 zu sehen ist, von Dr. Matilda Felix.
Nähere Informationen zum Ausstellungsort finden Sie unter: https://hauscoburg.de/
Text: Städtischen Galerie Delmenhorst
Fotos: Gabriele Mesch




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