

LzO sehr zufrieden
6. März 2026Die Landessparkasse zu Oldenburg wächst auch 2025 bei Krediten und Einlagen.
Die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), Vertriebspartnerin der Öffentlichen Oldenburg, blickt im 240. Jahr ihres Bestehens auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Sowohl bei Kundeneinlagen als auch bei den Kundenkrediten konnte sie weiter wachsen. Auch mit der Ertragslage zeigte sich die neue Vorstandsvorsitzende Tanja-Vera Asmussen sehr zufrieden. Anlässlich der Vorlage des Jahresabschlusses 2025 betonte sie die Rolle der LzO „als stabiler Anker in einem weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld“ sowie „die hohe Loyalität der Kundinnen und Kunden“.
Kreditgeschäft
Im Kreditgeschäft wuchs der Bestand 2025 um vier Prozent auf 9,72 Milliarden Euro. Die Zusage an neuen Krediten und Darlehen übertraf mit 2,1 Milliarden Euro das bereits starke Vorjahresergebnis um 11,2 Prozent. Zentraler Bestandteil war dabei das private Immobiliengeschäft. Hier gab es bei den Darlehnszusagen eine Zunahme um 16 Prozent. Trotz einer schwachen Wirtschaftsentwicklung fragte auch die regional geprägte Wirtschaft 2025 mehr neue Immobilien- und Investitionsdarlehen sowie Kredite nach: 1,44 Milliarden Euro nach 1,32 Milliarden Euro 2024.
Einlagengeschäft
Bei den Kundeneinlagen verzeichnete die LzO 2025 ein außergewöhnlich starkes Wachstum von 7,7 Prozent auf 10,43 Milliarden Euro. Das Wachstum sei gleichermaßen von Privatkunden sowie den regionalen Unternehmen getragen worden, so der Vorstand. Private Haushalte erhöhten ihre Einlagen um 6,6 Prozent, Unternehmen um 11,9 Prozent. Bevorzugt wurden erneut flexible und liquide Anlageformen. Das gute Börsenumfeld sorgte auch dafür, dass der Wertpapierumsatz – als Summe aus Käufen und Verkäufen – 2025 nochmals leicht stieg: um 24 Millionen Euro auf 1,55 Milliarden Euro. Besonders stark nachgefragt waren dabei Fondssparpläne.
Banking
Im vergangenen Jahr konnte die LzO erstmals mehr als 400.000 Privatgirokonten betreuen. Der Netto-Zuwachs gegenüber 2024 betrug fast 8.000 Girokonten. 80 Prozent der Privatkunden tätigen ihre Bankgeschäfte inzwischen online. Im Geschäft mit Firmenkunden liegt die Online-Banking-Quote sogar bei über 91 Prozent. Für den persönlichen Service sorgen bei der LzO in über 100 Filialen und 21 Firmenkunden-Centern rund 1.700 Mitarbeitende.
Ertragslage
Die Ertragslage der LzO bezeichnete Asmussen als solide. Bei der Hauptertragskomponente, dem Zinsüberschuss, gab es ein Plus von 13,3 Prozent auf 290,2 Millionen Euro. Hier war allerdings das Vorjahresergebnis durch außergewöhnliche Aufwendungen belastet. Beim Provisionsüberschuss konnte die Sparkasse um 4,2 Prozent auf 117,8 Millionen Euro zulegen. Als Jahresüberschuss nach Steuern werden 65 Millionen Euro ausgewiesen – 15 Millionen Euro mehr als 2024 –, mit denen das Eigenkapital weiter gestärkt wird. Dieses positive Ergebnis, so Asmussen, biete den Spielraum, um weiterhin in Infrastruktur, Filialnetz und Personal zu investieren.
Oberes Bild: Der Vorstand der LzO (von links): Enno Söllner, Jürgen Rauber, Tanja-Vera Asmussen (Vorsitzende) und Olaf Hemker. Foto: Mohssen Assanimoghaddam
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