

Fit in den Frühling
1. April 2026Viele Menschen spüren jetzt eine Frühjahrsmüdigkeit. Dagegen kann man etwas tun, sagt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen.
Die Uhren sind auf Sommerzeit umgestellt, und auch die Tage werden wieder spürbar länger. Während sich die einen mit der zunehmenden Helligkeit energiegeladener fühlen, ist bei anderen das Gegenteil der Fall – sie gähnen, fühlen sich schlapp und ausgelaugt. Der Volksmund nennt das gern Frühjahrsmüdigkeit.
Frühjahrsmüdigkeit ist eine Befindlichkeit mit Symptomen wie Müdigkeit und verminderter Leistungsbereitschaft. Schätzungen gehen davon aus, dass jeder zweite Deutsche im März und April unter Erschöpfungssymptomen leidet – trotz einer ausreichenden Menge Schlaf. Vor allem Menschen mit einem niedrigen Blutdruck reagieren so auf den Übergang vom Winter in das Frühjahr. Junge Frauen haben laut Studien häufiger damit zu tun als Männer oder ältere Menschen.
Körper macht Neustart
„Im Winter ist der Körper von Natur aus in einer Art ,Sparmodus‘, der im Frühjahr – ausgelöst durch sich verändernde Licht und Wärmeverhältnisse – wieder hochfährt. Verantwortlich hierfür sind unter anderem die Hormone Melatonin und Serotonin“, weiß Gudrun Göppert, Beraterin bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Oldenburg. Im Winter werde vermehrt das Schlafhormon Melatonin gebildet. „Steigt die Zahl der Sonnenstunden im Frühjahr kommt es zu einer steigenden Ausschüttung von Serotonin, dem Gute-Laune Botenstoff. Es sorgt an den längeren und helleren Frühlingstagen für mehr Vitalität“, so die Ökotrophologin. Und im Frühling stehe der Körper unter dem Einfluss beider Hormone, bis er einen neuen Ausgleich gefunden hat. Hinzu komme, dass sich mit steigenden Temperaturen die Blutgefäße weiten. Dadurch gelange mehr Sauerstoff zu den Organen, führe aber auch zu einer Senkung des Blutdrucks, worauf der Körper mit Müdigkeit reagiert.
Fünf Tipps hat Gudrun Göppert, um den Vitaminhaushalt wieder aufzufüllen und der Frühjahrsmüdigkeit Paroli zu bieten.
Tipp 1: Bis das erste regionale Frühlingsgemüse – wie etwa der Spargel – da ist, bieten heimische Wintergemüse wie Rote Beete, Porree, Rosenkohl oder Feldsalat eine leckere und bunte Auswahl.
Tipp 2: Äpfel aus regionalem Anbau gibt es immer noch reichlich. Dabei sollte man sich aus dem großen Apfelsortiment auch gern mal durch die verschiedensten Sorten beißen.
Tipp 3: Fünf Portionen Obst (250 Gramm) und Gemüse (400 Gramm) am Tag bringen den Darm in Schwung. Auch Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Kartoffeln leisten hierbei einen wertvollen Beitrag.
Tipp 4: Über den Tag verteilt sollten eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit getrunken werden – am besten Wasser, verdünnte Fruchtsäfte, Früchte- oder Kräutertees.
Tipp 5: Viel Bewegung an der frischen Luft ist ein sehr wirksames Mittel gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Je mehr wir vom Tageslicht an der frischen Luft mitbekommen, umso hilfreicher ist dies für die Umstellung vom Winter auf den Frühling. Jede Form von Bewegung, egal ob kurz oder lang, ist willkommen. Das regt nicht nur den Kreislauf an, sondern fördert die Bildung von körpereigenem Vitamin D, wenn die Haut mit Sonnenlicht in Kontakt kommt.
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