

Gesunde Schultüte
7. August 2026Das Bundeszentrum für Ernährung gibt Tipps für eine abwechslungsreiche Schultüte.
In wenigen Tagen ist es soweit: In Niedersachsen beginnt für rund 80.000 Kinder der „Ernst des Lebens“ – sie kommen in die Schule. Endlich? Viele „ABC-Schützen“ fiebern ihrem ersten Schultag entgegen und freuen sich oft besonders auf die Schultüte. Auch wenn sie in manchen Regionen „Zuckertüte“ heißt, „muss sie nicht nur mit Süßigkeiten gefüllt sein. Selbstgemachte Snacks und kleine Überraschungen sorgen für eine bunte Mischung und einen gelungenen Schulstart“, rät Heike Kreutz vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) in Bonn. Ein paar Tipps hält sie auch bereit.
Obst sollte drin sein
„In die Schultüte passen zum Beispiel festes Obst wie ein kleiner Apfel, frische Beeren oder gefriergetrocknetes Obst“, so die Expertin. „Trockenfrüchte wie Apfelringe, Rosinen oder Cranberrys lassen sich zusammen mit Nüssen, Mandeln oder Kernen hübsch in kleine Tütchen verpacken.“ Sie seien ein leckerer Snack und versorgten die zukünftigen Erstklässler mit wertvollen Ballaststoffen, Mineralien und Vitaminen.
„Zum Unterrichtsstart bieten sich Vollkornkekse in Form von Zahlen oder Buchstaben an“, rät Kreutz. Auch selbstgemachtes Popcorn, Knuspermüsli, Gemüsechips oder Käsestangen würden für Abwechslung sorgen. Schnell zubereitet seien Müsliriegel als knuspriger Pausensnack: Haferflocken, Leinsamen, gehackte Nüsse und Kerne mit etwas Ahornsirup und Kokosöl vermengen, auf einem Backblech oder in einer Auflaufform verteilen und goldbraun backen. Noch warm in Riegel schneiden und nach dem Abkühlen gut verpacken.
Natürlich darf auch die Lieblingsnascherei in der Schultüte ihren Platz haben. „Statt großer Packungen eignen sich kleine Portionen“, rät die BZfE-Expertin – etwa Mini-Schokoriegel, kleine Schokotäfelchen oder Fruchtgummi in Portionsbeuteln. So bleibe die Menge an Süßigkeiten überschaubar.
„Auch kleine Geschenke machen den Schulanfang zu einem besonderen Erlebnis: Bunte Stifte, ein Lesezeichen, ein Bastelset für Freundschaftsarmbänder, Seifenblasen oder Reflektoren für den Schulranzen kommen meist gut an“, weiß Kreutz. Praktisch seien eine Brotdose, eine Trinkflasche mit Lieblingsmotiv oder ein Erstlesebuch. Für Bewegung in den Pausen sorgen Springseil, Gummitwist, Murmeln, Flummi oder Jo-Jo. „Kleine Entdecker und Entdeckerinnen freuen sich vielleicht über eine Lupe oder einen Kompass“, vermutet Kreutz. So biete die Schultüte eine ausgewogene Mischung aus Naschereien, nützlichen Kleinigkeiten und Spielideen.
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