„Berne bringt ...“

Klassik am Warflether Deich

Die Konzerte in der Schif­fer­kir­che St. Marien, die seit 2008 jähr­lich statt­fin­den, haben sich als Ver­an­stal­tungs­for­mat mit ho­hem Ni­veau längst eta­bliert.

28. April 2021

Eine Besonder­heit der Kon­zert­rei­he ist, dass die ein­zel­nen Auf­füh­run­gen von den Mu­si­ke­rin­nen und Mu­si­kern ei­gens und aus­schließ­lich für War­fleth kon­zi­piert wer­den. Über­dies wird für jedes Kon­zert ein be­son­de­res Rah­men­pro­gramm ge­plant. „Es fin­den Künst­ler­ge­sprä­che und Li­te­ra­tur­le­sun­gen statt und Ge­dich­te wer­den re­zi­tiert“, so der Ver­an­stal­ter Reinhard Rakow. In der be­son­de­ren Kom­bi­na­tion von Musik und Wort sind die Kon­zer­te aus­nahms­los Uni­ka­te, die so kon­zi­piert nur in War­fleth statt­fin­den. In die­sem Jahr ste­hen zehn Ter­mi­ne auf dem Programm.
Ariadne Daskalakis
Bild: Ariadne Daskalakis, Foto: Veranstalter
Den Auftakt machen Ariadne Daskalakis und Nina Tichman mit dem Kon­zert „Mozart und die Mo­der­ne“ am Sonn­tag, den 4. Juli. Die ame­ri­ka­nisch-grie­chi­sche Gei­ge­rin Ariadne Daskalakis ist Lei­te­rin der Eu­ro­päi­schen Mu­sik­aka­de­mie im ita­lie­ni­schen Monte­pul­ciano so­wie des Inter­na­tio­na­len Fes­ti­vals „Music from Land’s End“ in Wareham/Massa­chu­setts. Im Spiel­duk­tus an die his­to­ri­sche Auf­füh­rungs­pra­xis an­ge­lehnt, gilt sie vie­len Kri­ti­kern als „die“ per­fek­te Mozart-Gei­ge­rin. Sie spielt zu­sam­men mit der ame­ri­ka­ni­schen Pia­nis­tin Nina Tichman, die an der Juilliard School New York gra­du­ier­te. Als in­zwi­schen eme­ri­tier­te Pro­fes­so­rin für Kla­vier an der Hoch­schu­le für Musik in Köln lei­tet sie Meis­ter­kur­se in der gan­zen Welt.
Elisabeth Kufferath
Bild: Elisabeth Kufferath, Foto: Zuzanna Specjal
Am Freitag, 16. Juli, kommt Elisabeth Kufferath auf die Büh­ne. Die Pro­fes­so­rin für Vio­li­ne an der Hoch­schu­le für Musik, Thea­ter und Me­dien in Han­no­ver ist eine sehr viel­sei­ti­ge Künst­le­rin. Sie spielt Geige und Brat­sche in Streich­quar­tet­ten und Solo­kon­zer­ten. In War­fleth tritt sie solo auf. Stücke von Bach, Berio und Zimmermann ste­hen auf ihrem Pro­gramm.
Elisabeth Brauß
Bild: Elisabeth Brauß, Foto: Veranstalter
Valentino Worlitzsch, Cello, und Elisabeth Brauß, Klavier, sind am Sonn­tag, den 18. Juli, mit Inter­pre­ta­tio­nen von Beethoven, Schubert und Kodaly zu Gast. Der Cel­list Valentino Worlitzsch, Jahr­gang 1989, ist fes­ter So­lo­cel­list des hr-Sin­fo­nie­or­ches­ters und Trä­ger zahl­rei­cher Aus­zeich­nun­gen und Preise. Die 1995 ge­bo­re­ne Elisabeth Brauß stu­dier­te am Ins­ti­tut zur Früh­för­de­rung mu­si­ka­lisch Hoch­be­gab­ter der Hoch­schu­le für Musik, Thea­ter und Me­dien Hanno­ver (HMTMH). Sie gas­tier­te be­reits am Kon­zert­haus Berlin, in der Ham­bur­ger Laeiszhalle, am Mariinksy Theater in St. Peters­burg, beim Beethovenfest Bonn sowie beim Schleswig-Holstein Musik Fes­ti­val und den Fest­spie­len Mecklen­burg-Vor­pom­mern. Inter­na­tio­na­le Kon­zert­rei­sen führ­ten sie nach Nor­we­gen, in die Ukrai­ne, USA, China und Taiwan.
Claire Huanci
Bild: Claire Huanci, Foto: Andreas Fleck
Am Sonntag, den 25. Juli, folgt das Kon­zert von Claire Huangci mit Stücken von Beethoven und Liszt. Die Pia­nis­tin gilt als Wun­der­kind. Gerade neun Jahre alt, ge­wann sie als jüngs­te Teil­neh­me­rin aller Zei­ten die Gold­me­dail­le beim World Piano Com­pe­ti­tion in Cin­cin­nati. Mit zehn gab sie im Wei­ßen Haus ein Pri­vat­kon­zert für Bill Clinton. Der inter­na­tio­na­le Durch­bruch ge­lang ihr als Sech­zehn­jäh­ri­ger mit dem Ge­winn des Inter­na­tio­na­len Chopin Wett­be­werbs in Warschau. 2018 ge­wann sie den Ersten Preis beim Concours Géza Anda in Zürich, der als einer der här­tes­ten Kla­vier­prü­fun­gen der Welt gilt.
Im August geht es hoch­ka­rä­tig wei­ter. Am Sonn­tag, den 1. August, kommt das Trio Manami Ishanti-Stiehl, Jihye Seo-Georg und Benjamin Stiehl in die Schif­fer­kirche. Alle drei – sie spie­len Kla­vier, Vio­line und Cello – sind Mit­glie­der der Kam­mer­phil­har­mo­nie Bremen. Am 8. August fra­gen Liv Migdal, Nadja Migdal und Daniel Gerzenberg das Pu­bli­kum, warum die Schöp­fun­gen von Kom­po­nis­tin­nen in den Kon­zert­pro­gram­men so selten sind. Die Schwestern Liv, viel­fach aus­ge­zeich­ne­te Gei­ge­rin, und Nadia Migdal, 2011 in der Fach­zeit­schrift „Theater heute“ als beste Nach­wuchs­schau­spie­le­rin no­mi­niert und an vie­len Thea­ter­häu­sern zu Gast, be­schäf­ti­gen sich ge­mein­sam mit dem Pia­nis­ten und Ly­ri­ker Daniel Gerzenberg mit den Ge­dan­ken und Klang­wel­ten von Dich­te­rin­nen und Kom­po­nis­tin­nen. Das Kon­zert trägt den Ti­tel „Ge­nial ver­ges­sen – Frauen­power vom Barock bis in die Mo­der­ne“. Am 14. August spielt der ame­ri­ka­ni­sche Pia­nist Ben Kim Inter­pre­ta­tio­nen von Schumann und Rzewski und am 15. Au­gust tre­ten Elisabeth Champollion und Falko Wermuth auf. Ihre Ins­tru­men­te sind Block­flö­te, Tru­hen­or­gel und Klavier.
Am 25. September ist noch­mals die Gei­ge­rin Liv Migdal zu Gast, dann mit dem Pia­nis­ten Nicholas Rimmer. Sie spie­len zu­sam­men Wer­ke von Schubert. Am 26. Sep­tem­ber wird ein Solo­kon­zert von Nicholas Rimmer mit Musik von Bach und Kurtág die dies­jäh­ri­ge Kon­zert­rei­he ab­schlie­ßen.

Autorin

Birgit Denizel

Birgit Denizel

Birgit Denizel ist als freie Kultur- und Kunst­wis­sen­schaft­le­rin tätig.

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„Berne bringt .... das beson­de­re Kon­zert“ 2021

Klassik am Warflether Deich

In der mit­tel­­al­­ter­­lichen Schif­­fer­­kirche St. Marien am War­fle­ther Deich Kon­­zer­­te zu hö­ren, ist ein ganz be­­son­­de­­res Er­­leb­­nis. Inter­na­tio­nal re­nom­mier­te Musi­ke­rin­nen und Mu­si­ker spie­len aus­ge­wähl­te Stücken aus unter­schied­lichen Epo­chen. Or­­ga­­ni­­sa­­tor des Kul­­tur­­pro­­gramms "Berne bringt..." ist Reinhard Rakow.

Wegen der gel­ten­den Hy­gie­ne­maß­nah­men, ins­be­son­de­re den Ab­stands­re­geln, wer­den we­ni­ger Sitz­plät­ze ver­ge­ben als bis­her üb­lich. Zwi­­schen den ein­­zel­­nen Kon­­zer­­ten wird des­­in­­fi­­ziert und ge­­lüftet.

Reservie­run­gen und Karten unter:

Reinhard Rakow

Telefon: 04406-920046

E-Mail: berne-bringt@t-online.de 

oder reinhard-rakow@t-online.de

Autorin

Birgit Denizel

Birgit Denizel

Birgit Denizel ist als freie Kultur- und Kunst­wis­sen­schaft­le­rin tätig.

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